HUBER.HUBER

Copyright 2024
huber.huber and the authors

NEWS

**** AUSSTELLUNGEN & PROJEKTE ****

vorschau/upcoming _____________________________________________________________

laufend / ongoing ________________________________________________________________

**** Propositions
DuflonRacz/ ArtContemporain, Chaussée de Waterloo 690, #11/ BE-1180 Uccle, Bruxelles

05.05. -29.06.2024

After an absence of almost 2 years, we decided to hold another exhibition at the Rivoli. According to our understanding of art education, we put together an exhibition with the aim of offering art lovers a wide range of current creative possibilities. The choice fell on artists of all ages who give free rein to their creativity in a variety of ways, using a wide range of techniques and materials. We, the gallery as well as the participating artists, hope that you will enjoy this exhibition!

Artists: Bettina Carl *1968 (CH) – Gust Duchateau *1955 (BE) – Sarah Duby * 1984 (FR) – Markus Furrer *1960 (CH) – Jos de Gruyter *1965 & Harald Thys *1966 (BE)
Stefan Guggisberg *1980 (CH) – huber.huber (Reto + Markus Huber) *1975 (CH) – Selina Lutz *1979 (CH) – Rémie Vanderhaegen *1994 (BE)

Opening Sunday 05.05.2024 - 2pm to 6pm
Opening Friday + Saturday - 2pm to 6pm
Open Sunday 02.06.2024 - 2pm to 6pm

**** "Los Raros: New Narratives of Contemporary Collage"
La Pasión exhibition hall, Valladolid, ES

Group exhibition
May 10 to July 7, 2024

‘Los raros/Las raras: nuevas narrativas de collage contemporáneo’ ist eine ehrgeizige Gruppenausstellung mit 472 Werken von 98 Künstlern und 19 Nationen im Rahmen der internationalen Collage-Initiative "The Weird Show", die von den Künstlern und Kuratoren Maximo Tuja und Cless koordiniert wird. Frühere Ausstellungen dieses Kollektivs wurden bereits in Städten wie London, New York, Berlin, Montreal und Lima gezeigt.

Los raros/Las raras" ist eine Ausstellung, die eine tiefgreifende Reflexion über die Entwicklung der Collage bietet, von ihren avantgardistischen Wurzeln bis zu ihrem Einfluss auf die zeitgenössische Kultur. Die Ausstellung stellt konventionelle Kategorien in Frage und erkundet eine breite Palette von Werken, die verschiedene Medien und künstlerische Ausdrucksformen umfassen.

The Weird/Las Raras" geht über die Wurzeln der Papiercollage hinaus und wagt sich an ein breites Spektrum von Medien, von Malerei und Skulptur bis hin zu digitaler Kunst und Performance. Diese Erweiterung der Collage bietet eine multidimensionale künstlerische Erfahrung, die die traditionellen Grenzen der zeitgenössischen Kunst in Frage stellt.

Mehr als ein Jahrhundert, nachdem Picasso und Braque die Collage in die Kunst eingeführt haben, hat das Medium eine radikale Entwicklung durchlaufen. Dies erfordert einen neuen Blick, der die Definition dieser Praxis aktualisiert, die, fast unbemerkt, in unserer Kultur allgegenwärtig geworden ist.

"Los raros/Las raras: Nuevas Narrativas del Collage Contemporáneo" ist ein Raum, der in die Gegenwart und in die Zukunft blickt. Sie versucht, die Grenzen der zeitgenössischen Collage neu zu definieren und Antworten auf grundlegende Fragen zu finden: Was ist das Wesen der Collage, welche Formen hat die Collage in der zeitgenössischen Kunst angenommen, wie hat sie die Grenzen der Kunst überschritten und ist zu einem populären kulturellen Werkzeug geworden? Mit einem kritischen Ansatz destabilisiert die Ausstellung konventionelle Kategorien und sucht nach Antworten sowohl im künstlerischen Diskurs als auch in der Praxis der Collage.
In der Ausstellung sind mehr als 90 führende nationale und internationale Künstler vertreten, darunter Asger Carlsen, Martí Sawe, Diane Meyer, J. Demsky, Susana Blasco, Alma Haser und Michael Mapes, um nur einige zu nennen. Diese Künstler nutzen die Aneignung, Dekonstruktion und Neucodierung bereits bestehender Diskurse, um neue Erzählungen mit ihren eigenen Standpunkten zu schaffen und ihre Position als Akteure der kreativen Divergenz zu festigen.

Curators: Cless and Max-o-matic

A group exhibition with almost a hundred artists:

Adam Brierley, Adios from everywhere, Alma Haser, Alvaro Naddeo, Ana Cubero, Anastasia
Savinova, André Bergamin, Andrea Burgay, Andrea Mortson, Anthony White, Anthony
Zinonos, Asger Carlsen, Ashkan Honarvar, Boris Tellegen, Catalina Schliebener, Charles
Wilkin, Cless, D. Dominick Lombardi, Daniel Muñoz, David Campesino, David Crunelle,
David Fresno, David Henry Nobody Jr., Dennis Busch, Diane Meyer, Does, Doctor Pek, E.
Taufenbach & B. Pourtout, Edurado Recife, Eli Craven, Eric Magassa, Erik Winkowski,
Jeroen Erosie, Fred Free, Geoff Kim, Gio Mariani, Gonzalo de Miguel, Goster, Greg
Lamarche, Hernán Paganini, Hilary Kliros, Huber.Huber, Isabel Reitemeyer, J. Demsky,
James Gallagher, Jorge Peligro, Jack Felice, J. Menchaca & A. Perote, J. Sasso, Jesús
Cuesta, Joe Castro, John Gall, John Whitlock, Julio Falagán, K Young, Kurt Lackner, Leslie Siegel, Lola Dupre, Mac Premo, Mad Bros Toys, Mario Zoots, Mark Wagner, Martí Sawe, Martin Venezky, Max-o-matic, Michael DeSutter, Michael Mapes, Michel Lamoller, Miko
Hornborg, Moss Deco, Natalie Huth, Nico Krijno, Nicola Kloosterman, Nicolás Romero
Escalada, Niko Vartiainen, Omar Barquet, Pablo Serret de Ena, Paul Henderson, Pelle
Cass, Pelucas Pilas Bubbles, Raph Diéz, Ricardo Suárez, Robert Mars, Rubén B, S.
Faustina, Samplerman, Shane Wheatcroft, Stuart Bradford, Susana Blasco, Tamar Cohen,
The Rodina, Thomas Schostok aka {ths}, Tim Klein, Todd Bartel, Victoria Ulrike Iles, Zedz.

Curated by Cless & Máximo Tuja.

**** Mein Garten
Kunst(Zeug)Haus, Schönbodenstrasse 1, 8640 Rapperswil-Jona

Gruppenausstellung

28. April 2024 – 6. April 2025
Vernissage: Sonntag, 28. April 2024, ab 11 Uhr (Türöffnung). Begrüssung: 11.30 Uhr mit Dr. Patrick Sommer, Präsident Stiftung Kunst(Zeug)Haus. Einführung: Florian Hürlimann, Kurator

Wer einen Garten anlegt, glaubt an die Zukunft. Ein Garten ist niemals fertig – er ist immer im Werden. Wer gärtnert, scheitert und feiert Erfolge, erlebt die Jahreszeiten bewusst mit, bangt bei Gewitter, Hagel oder Hitze, verhandelt mit sich selbst, kollaboriert mit der Natur und mit anderen Menschen. Der Garten animiert uns zum steten Lernen. In der Sammlung Bosshard, die im Kunst(Zeug)Haus aufbewahrt wird, finden sich zahlreiche Beispiele von Werken, die sich mit Gärten auseinandersetzen oder die in Gärten entstanden sind.

Die Ausstellung Mein Garten möchte aber mehr sein als eine kunsthistorische Blütenlese: Sie will, verstärkt durch ein sinnvolles Rahmenprogramm, die Besuchenden sensibilisieren und sie dazu einladen, unser jetziges Verhältnis zur Natur und zur Tierwelt zu überdenken. Ein Garten ist immer auch eine gebaute Idee. Im Kleinen – im Garten – kann man neue nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln und testen.

Mit Werken von Tonjaschja Adler & Regula Müdespacher, Silvia Bächli, Christine Bänninger, Ruedi Bechtler, Biefer/Zgraggen, Max Bühlmann, Maurice Ducret, Barbara Ellmerer, Katrin Freisager, Marcel Gähler, Christoph Gredinger, Patricia Haemmerle, Alexander Hahn, Barbara Heé, huber.huber, Alexander Jaquemet, Simone Kappeler, Denise Kobler, Friedrich Kuhn, Lutz & Guggisberg, Richard Müller, Silva Reichwein, Nadin Maria Rüfenacht, Adrian Schiess, Hugo Schuhmacher, Filib Schürmann, Schweizerische Samenbörse, Roman Signer, Jürg Stäuble, Doris von Stokar, Annelies Štrba, Felix Studinka, Hugo Suter, Judit Villiger, Cécile Wick, Alfred Wirz, Andrea Wolfensberger und Teres Wydler.

Hinweis: Am Samstag, 18. Mai 2024, 11 – 17 Uhr findet auf dem Zeughausareal anlässlich der Ausstellung ein Pflanzenmarkt statt.

**** «Im Rausch(en) der Dinge: Fetisch in der Kunst»
Graphische Sammlung ETH Zürich, HG E 52, Rämistrasse 101, 8092 Zürich

Gruppenauusstellung
10. April – 7. Juli 2024
Vernissage, Di, 9. April 2024

Ian Anüll, Hans Baldung Grien, Jacopo de' Barbari, Barthel Beham, Hans Sebald Beham, Louise Bourgeois, Paul Bürger-Diether, Agostino Carracci, Giovanni Giacomo Caraglio, Salvador Dali, Richard Deacon, Erik Desmazières, Jim Dine, Albrecht Dürer, Félicien Rops, Sylvie Fleury, Johann Heinrich Füssli, Philips Galle, Robert Gober, Hendrick Goltzius, Wenzel Hollar, huber.huber, Oskar Kokoschka, Max Klinger, Lucas van Leyden, Vera Marke, Sarah Margnetti, Edvard Munch, Francesco Parmigianino, Crispijn de Passe, Pablo Picasso, Markus Raetz, Odilon Redon, Félix Vallotton, Pieter van der Heyden, Willem van der Leeuw, Fischli/Weiss, Yves Netzhammer, Johann Saenredam, Karoline Schreiber, Hugo Schuhmacher, Giovanni Giacomo Caraglio, Urs Lüthi u.a.

Nicht jede Darstellung der ikonischen Szene von Adam und Eva ist «unschuldig», jede Judith triumphiert anders über Holofernes. Da gibt es einige «Femmes fatales» in den Beständen der Graphischen Sammlung: nackte Frauen, die auf den Köpfen von abgeschlagenen männlichen Köpfen hocken, Damen mit überdimensionierten Haarskulpturen und Mercedes-Sternen statt Brustwarzen. In der geplanten Ausstellung soll es um auffällige Gesten und Körperhaltungen aus dem schillernden Lauf der Kunstgeschichte gehen, aber auch generell um ebenso grandiose wie skurrile Über-Inszenierungen von banalen Dingen.

Zusammen mit der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen sind wir durch die Bestände der Graphischen Sammlung gegangen, um dank des fremden Blicks auch der Frage nachzugehen, inwiefern «Fetischismus» mit seiner verwickelten Begriffsgeschichte die Konstruktionen von «Eigenem» und «Fremden» befördert hat.

Vom Mittelalter über die Romantik bis in die Gegenwart sollen die Spielarten der fetischistischen Mechanismen in den Künsten erkundet werden: Blätter von Barthel Beham, Wenzel Hollar, Johann Heinrich Füssli oder Max Klinger werden neben den Werken von Urs Lüthi, Robert Gober und Sylvie Fleury stehen – stets unter dem Aspekt der künstlerischen Suche nach unterschiedlichen Kodierungen von Geschlechtlichkeit und neuen Formen von Allegorien.

Kuratorinnen:
Alexandra Barcal (Graphische Sammlung ETH Zürich) und Prof. em Dr. Dr. h.c. Elisabeth Bronfen (Kultur- und Literaturwissenschaftlerin und ehemalige Professorin für Anglistik an der Universität Zürich)

NEWS AND PROJECTS _______________________________________________________________

2024

KUNST & BAU

****citius, altius, fortius - schneller, höher, stärker

Bildungszentrum für Technik Frauenfeld, Sporthallen BZT, Maiholzstrasse 9, 8500 Frauenfeld

Durch ihre ungewöhnlich prominente Platzierung erhält die gesetzlich vorgeschriebene Leiter auf dem Dach der Sporthalle eine fast skulpturale Wirkung. Das Künstlerduo huber.huber hat diese Wirkung durch eine Effektlackierung noch verstärkt. Solche Effektlacke werden häufig im Autotuning verwendet. Die Intervention setzt sich mit zwei klassischen Sprossenleitern fort. Eine der Leitern steht frei auf dem Dach des Fahrradunterstandes, die andere befindet sich im Inneren der Sporthalle. Leitern stehen als Symbole für Aufstieg, stufenweise Steigerung und kontinuierliche Weiterentwicklung - Aspekte, die im Kontext des Wettkampf- und Leistungssports von zentraler Bedeutung sind.

Die drei Leitern stehen nicht nur als funktionslose Artefakte da, sondern laden zum Nachdenken über ihre Bedeutung und Symbolik ein und ergänzen auf humorvolle Weise die klare Architektur der Halle. Darüber hinaus schafft die dreiteilige Intervention eine spannende Verbindung zwischen Innen- und Aussenraum.

2023

**** KUNST & BAU

1. Rang Kunst & Bau Hallenbad Frauenfeld (Projekt von uns zurückgezogen - wegen unüberwindbarer inhaltlicher Differenzen)

1. Rang Kunst & Bau Sporthalle BZT Frauenfeld