Copyright: huber.huber and the authors

NEWS

**** AUSSTELLUNGEN & PROJEKTE ****

laufend / ongoing

**** "Das Riff" huber.huber
Die Wand im 3Eck, Ankerstrasse 8-12 - zwischen BHF Wiedikon und Bezirksgebäude - 8004 Zürich

huber.huber: März & April 2026
Vernissage: Sa. 14. März 2026, 15-18 Uhr

Ab Januar 2026 bespielen bekannte Künstler:innen aus Stadt und Region Zürich die „Wand im Dreieck“ – jeweils für zwei Monate mit ihren Arbeiten.

Mit ihren Werken beleben sie das Quartier und teilen ihre Botschaften auf persönliche, unkommerzielle Weise. Dabei setzen sie dem Gewohnten ihre individuellen Gedanken und Perspektiven entgegen. Wir dürfen gespannt sein – und uns auf inspirierende Impulse freuen.

Das Projekt wurde von der Künstlerin Ursula Hirsch und ihrer Familie initiiert und kuratiert.

Es sind jeweils drei Interventionen von Januar bis Juni 2026 sowie von Oktober 2026 bis Februar 2027 geplant.

köfer | hess (Andri Köfer und Robert Hess): Dezember 2025, Januar & Februar 2026
huber.huber (Markus & Reto Huber); März & April 2026
Vreni Spieser: Mai & Juni 2026

**** extinct species huber.huber & jea. Architektur
re.call_1m2, Saumstrasse 11 - Ecke Saumstrasse / Nussbaumstrasse -, 8003 Zürich

März - Mai 2026

Die klassische rote Londoner Telefonkabine erscheint heute wie ein Objekt aus einer vergangenen Zeit. In der digitalen Gegenwart wirkt sie fremd und überholt – wie ein Relikt einer ausgestorbenen Technologie.

Das Projekt bewegt sich an der Schnittstelle von skulpturaler Kunst und Mikroarchitektur. Die Telefonkabine als architektonischer Körper verstanden. Als Mikroarchitektur definierte sie einen minimalen Innenraum zwischen Öffentlichkeit und Rückzug und ermöglichte Schutz, Aufenthalt und Kommunikation. Diese Eigenschaften werden im Projekt bewusst negiert.

Der zentrale Eingriff betrifft den Innenraum. Die äussere Fenster- und Gitterstruktur der Kabine wird ins Innere übertragen. Die zusätzlichen roten Streben füllen das Volumen. Die Kabine ist dadurch nicht mehr betretbar und verliert ihre ursprüngliche Funktion. Was einst Raum war, wird Struktur. Als skulpturales Objekt steht die Kabine auf einem Museumssockel und verweigert jede Funktion. Die rote Farbe, einst visuelles Signal im Stadtraum, wird zur ikonischen Oberfläche ohne Zweck.

Die innere Gitterstruktur erinnert an ein Skelett oder Fossil. Die Telefonkabine erscheint wie das exoskelettartige Überbleibsel einer urbanen Infrastruktur, die ihre gesellschaftliche Bedeutung verloren hat.

Der Sockel verstärkt diesen Bedeutungswandel: Die Kabine verschiebt sich vom Gebrauchsobjekt zum Ausstellungsstück, von urbaner Mikroarchitektur zu einem archäologischen Fund. Das Projekt fragt damit, ab wann Architektur nicht mehr Raum produziert, sondern zum Bild ihrer eigenen Vergangenheit wird.

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vorschau / preview

**** GRUPPENAUSSTELLUNG Hinterm Horizont geht's weiter!
Kunstmuseum Olten, Kirchgasse 8, 4600 Olten

28.03. — 02.08.2026
Vernissage: 27.3.2026, 18.30 Uhr

Mirko Baselgia, Franziska Baumgartner, Beni Bischof, Sandra Boeschenstein, Mark Staff Brandl, Marianne Büttiker, Monika Dillier, Marc-Antoine Fehr, Sonja Feldmeier, Pawel Ferus, Noël Fischer, Lea Fröhlicher & Olivia Hegetschweiler, Monica Germann & Daniel Lorenzi, Andrea Good, Clare Goodwin, Regina Graber, Mireille Gros, Sabine Hagmann, Marianne Halter & Mario Marchisella, Hammer Band, Alex Hanimann, Arno Hassler, Andreas Hofer, Jan Hostettler, huber.huber (Markus und Reto Huber), Cécile Hummel, Chris Hunter, Monica Ursina Jäger, Daniel Karrer, Daniela Keiser, San Keller, Thomas Kneubühler, Isabelle Krieg, Hans Peter Litscher, Alexandra Meyer, Victorine Müller, Ursula Palla, Sandi Paucic & Clare Goodwin StudioK3, Philipp Schaerer, Sarina Scheidegger, Katja Schenker, Veronika Spierenburg, Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger, Marion Strunk, Raphael Stucky, Regula Syz, Verena Thürkauf, Lex Vögtli, Markus Weiss, Nives Widauer, Haus am Gern (Barbara Meier Cesta & Ruedi Steiner), Florian Graf, Christina Hemauer & Roman Keller, Michael Meier & Christoph Franz, Bruno Streich, Rachel Bühlmann

Eine thematische Gruppenausstellung, die sich mit dem Zustand der Welt, mit Hoffnung und Zukunftsvisionen beschäftigt.

Zu Beginn der zweiten Corona-Welle liess der deutsche Rockmusiker Udo Lindenberg 2020 auf Youtube sein Stück «Horizont» spielen und schrieb dazu: «Harte Zeiten. Aber hinterm Horizont geht’s weiter, das ist ja wohl klar. […] ZUSAMMEN SIND WIR STARK. […] Haltet durch!» Lindenbergs Worte waren damals Durchhalteparole wie Zeichen der Hoffnung für seine Fans. Heute lesen sie sich wie eine düstere Vorahnung auf die aktuelle Weltlage, in der die Erosion demokratischer Werte Anlass zur Sorge gibt wie schon lange nicht mehr.

Das Museum nimmt Lindenbergs Apell – auch als Echo des museumseigenen Leitspruchs «Ensemble, c’est tout!» – auf und realisiert ein Projekt, das gleichermassen Ausstellung wie Bekundung ist. Es vereint persönliche Statements von Künstlerinnen und Künstler, die dem Museum besonders verbunden sind. Auf dem Boden geteilter Erlebnisse wächst ein Garten mit Früchten, die auch hinter dem Horizont und ausserhalb der Museumsmauern genossen werden können.

**** GRUPPENAUSSTELLUNG DAS FINALE
Galerie Luciano Fasciati, Süsswinkelgasse 25, 7000 Chur

Freitag, 24.4.2026 · 18–20 Uhr

Stefan Alber · Judith Albert · Remo Albert Alig · Leonhard Angerer · Walter Angonese & Manfred Alois Mayr · Ian Anüll · David Armstrong · Bernard Aubertin · Joachim Bandau · Silvia Bächli · Guido Baselgia · Fabrizio Basso · Corina Bezzola · Gregori Bezzola · Flurin Bischoff · Bolasz · Reto Boller · Piero Del Bondio · Corrado Bonomi · Wanda Bonzi · Matthias Bosshart · Beat Brogle · Bianca Brunner · Hercli Bundi · Marc Bundi · Jonas Burkhalter · Balthasar Burkhard · Renate Buser · Donat Caduff · Miriam Cahn · Notta Caflisch · Evelina Cajacob · Sandra Capaul · Alois Carigiet · Markus Casanova · Dario Cavadini · Robert Cavegn · Reto Cavigelli · Michele Chiossi · Andreas Christen ·Bignia Corradini · Andrea Giuseppe Corciulo · Cornelia Cottiati · Neisa Cuonz · Hans Danuser · Olivier Daridan · Arthur David · Muriel Décaillet · Frédéric Dedelley · Otto Dix · Menga Dolf · Alex Dorici · Christoph Draeger · Nicole Dunn · Nezaket Ekici · Marianne Engel · Jochen Flinzer · Corsin Fontana · Michael Fontana · Raffaella Formenti · Julia Frank · Germaine Frey · frölicher I bietenhader · H. R. Fricker · Patrik Fuchs · Hansjörg Gadient · Ladina Gaudenz · Johannes Gees · Gabriela Gerber & Lukas Bardill · Giovanni Giacometti · Emilia Gianotti · Wilhelm von Gloeden · Conrad Jon Godly · Andrea Good · Piero Good · Stefan Gritsch · Katharina Grosse · Michael Günzburger · Wade Guyton · Christoph Haerle · Arno Hassler · Pierre Haubensak · Gian Häne · Matthew Hawkins · Martin Heldstab · Christian Herdeg · Clay Hernandez · Erwin Hofer · Christine & Irene Hohenbüchler · Hanspeter Hofmann · Gottfried Honegger · Irene Hopfgartner · huber.huber · Uschi Huber ·· Chris Hunter · Felix Humm · Cécile Hummel · Daniel Infanger · Monica Ursina Jäger · Ingrid Hora · Elisabeth Hölzl · Patricia Jegher · Hans Josephsohn · Judith Jörger · Peter Kalmus · Kappeler/Zumthor Daniela Keiser · Eva Kindlimann · Astrid Korntheuer · Hubert Kostner · Petra Elena Köhle & Nicolas Vermont Petit-Outhenin · Isabelle Krieg · Pascal Lampert · Niklaus Lenherr · Anna Lenz · Zilla Leutenegger · Otto W. Liesch · Verena Loeliger · Pavlina Lucas · Emil Lukas · Heinrich Lüber · Katrin Lüthi K · Matt McClune · Vera Malamud · Matrix & Fritz Hauser · Gaspare O. Melcher ·Daniel Meuli · Gaudenz Metzger · Alexandra Meyer · Sissa Micheli · Bartolomeo Migliore · Jürg Moser · Olivier Mosset · Gianni Motti · Motorsänger GmbH · Möslang/Guhl · Norbert Möslang · Carmen Müller · Sep Müller · Elisabeth Nembrini · Ilona Németh · Yves Netzhammer · Aitor Ortiz · Mamiko Otsubo · Gabriela Oberkofler · Ursula Palla · Leta Peer · Christina Peretti · Jean Pfaff · Michel Pfister · Martin Pohl · Thomas Popp · Vaclav Pozarek · Florio Puenter · Carla van de Puttelaar · Christian Ratti · Reto Rigassi · Anikó Risch · Giovanni Rizzoli · Ursula Rogg · Giacomo Santiago Rogado · Daniel Rohner · Patrick Rohner · Christoph Rösch · Corinne Rusch · Stefan Rüesch · Christoph Rütimann · Janina Saile · Claude Sandoz · Andrea Saemann · The Selection · Stephan Schenk · Claudia Schmid · Marco Schibig · Adrian Schiess · Heidi Schöni · Peter Senoner · Roman Signer · Gaudenz Signorell · Gioni Signorell · Dino Simonett · Andrea Sonder · Matias Spescha · Venice Spescha · Margherita Spiluttini · Jules Spinatsch · Dominik Stauch · Jürg Stäuble · Albert Steiner · Gerda Steiner · Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger · Christian Schwager · Pascal Schwaighofer · Sebastian Stadler · Albert Steiner · Annelies Štrba · Christine Streuli · Miguela Tamo · Sabine Tholen · Peter Trachsel · Kirill Tscheluchin · Gabriella Tundo · Timo Ullmann · Andrea M. Varesco · Not Vital · Monika von Aarburg · Maya Vonmoos · Wälchli & Reichlin Chalet5 · Markus Weggenmann · Nicoletta West · Lydia Wilhelm · Cécile Wick · Anita Widmann Fopp · Wiedemann/Mettler · Dominik Zehnder · Thomas Tristan Zindel · Beat Zoderer · Peter Conradin Zumthor

**** GRUPPENAUSSTELLUNG Phantastische Flugobjekte
Hans Küchler und Verwandte

Hans Erni Museum, Verkehrshaus der Schweiz, Lidostrasse 5, 6006 Luzern

Anlässlich der Erschliessung des Nachlasses des Grafikers Hans «Kü» Küchler (1929–2001) im und durch das Kunstmuseum Olten zeigt das Hans Erni Museum in Kooperation mit der Oltener Schwesterinstitution und dem Verkehrshaus der Schweiz unter dem Titel «Phantastische Flugobjekte. Hans Küchler und Verwandte» eine Schau zu den Flugmaschinen- und Flugzeugzeichnungen des Künstlers.

Da das Fliegen, fliegende Wesen und Flugobjekte seit der Antike ein wichtiges Thema der Kunst sind, stehen dieser Präsentation Werke anderer Künstlerinnen und Künstler Jürg Benninger, Peter Chevalier, Hans Erni, Valerie Favre, David Favrod, David Fuhrer, Reto und Markus Huber, Huber.Huber, Hans Küchler, Rosa Lachenmeier, Wilhelm Morat, Camilo Salvador Díaz de Villalvilla Soto, Ursula Sax, Klaudia Schifferle, Roman Signer, Daniella Tuzzi, Peter Wüthrich, Robert Wyss sowie Objekte aus der Sammlung des Verkehrshauses gegenüber.

So entsteht ein Panorama eines zentralen Aspekts der europäischen Kunst, der auch Hans Erni als Künstler und Hobbypiloten theoretisch und praktisch besonders interessiert hat.

Die Ausstellung wird von einer Broschüre und einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm begleitet.

**** GRUPPENAUSSTELLUNG An die Kunst glauben
Kunstmuseum Thurgau, Ittinger Museum, Kartause Ittingen, 8532 Warth CH

10. Mai bis 6. September 2026

Gerne wird behauptet, Kunst habe die Religion ersetzt. In den Museen der ehemaligen Kartause Ittingen haben wir das Glück, beides vorzufinden. Die Ausstellung zeigt Gegenwartskunst zum Thema Glauben – sei es im religiösen Sinn, aber auch in Bezug auf die Überzeugung, dass der Kunst eine spezifische Kraft und Bedeutung innewohnt, die keine andere Disziplin erfüllen kann. Die Ausstellung verweist dabei auch kritisch auf das Potenzial von Bildern, Fakt und Fiktion zu vermischen. An die Kunst zu glauben, bedeutet immer auch zu zweifeln.

Mit Werken von u. a. Gabriela Gerber und Lukas Bardill, Martyna Marciniak, huber.huber, Veronika Spierenburg und Judit Villiger.

**** GRUPPENAUSSTELLUNG RITMUS DALLA VALLADA
Casa d’Angel, Lumbrein / Lumnezia

14. Juni 2026 – 9. Januar 2027
Eröffnung am Samstag, 13. Juni 2026, um 16 Uhr

Kurator Luciano Fasciati

Judith Albert, Karin Karina Bühler, Evelina Cajacob, frölicher bietenhader, huber.huber, Pascal Lampert, Isabelle Krieg, Peter Conradin Zumthor

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**** NEUE EDITION **** Edition für das Aargauer Kunsthaus

Friedensfahne 2025

erhältlich im Aargauer Kunsthaus

Baumwolle (OEKO-TEX) bestickt, Metallösen
Karte "Menschen, liebet einander"
Format: 70 x 50
Auflage: 20 + 6 AP
CHF 300.00 / Mitglied Kunstverein: CHF 250.00
Die Edition kann nur vor Ort gekauft werden.

Unsere neue Friedensfahne verbindet die weisse Fahne mit der Regenbogenfahne.
Der Regenbogen entsteht durch die Brechung, Streuung und Reflexion von weissem Licht in Wassertropfen. In unserer Flagge greifen wir das Phänomen der Lichtfarben auf, indem wir das Prinzip der additiven Farbmischung darstellen. Abweichend von den üblichen Darstellungen haben wir das Zentrum der Farbkreise als Kreis gestaltet - ein Symbol für die Erde und gleichzeitig ein Ausdruck des Friedens. Dieses ruhige Zentrum hält die gesamte Fahne zusammen. Das Symbol ist auf weissem Hintergrund platziert.

Wir verzichten bewusst auf alle Urheberrechte an diesem Friedenssymbol und stellen es der Allgemeinheit ohne Einschränkungen zur Verfügung. So kann es frei verwendet und verbreitet werden - ein Friedenssymbol, das allen gehört.

Seit der Antike steht die weisse Fahne für Frieden und Neutralität. Im Krieg signalisiert sie die Bereitschaft zu Friedensverhandlungen oder zur Kapitulation. Über Jahrhunderte hinweg war sie in verschiedenen Kulturen eines der stärksten Symbole für den Wunsch nach einem Ende der Gewalt.
Die Regenbogenfahne hat ihre Wurzeln in der Friedensbewegung des 20. Im Jahr 1913 entwarf der amerikanische Geistliche James William van Kirk eine „Friedensfahne“ mit Regenbogenstreifen, die er auf seinen Friedensreisen durch Europa mit sich führte. Später übernahm der Weltfriedenskongress dieses Design als Symbol für den Weltfrieden. 1961 entwarf der italienische Friedensaktivist Aldo Capitini die „Bandiera della Pace“, die seitdem als internationale Friedensfahne gilt. Besonders 2003 wurde sie im Protest gegen den Irakkrieg zum sichtbaren Zeichen des Widerstands gegen militärische Konflikte. Auch die LGBTQ+-Bewegung hat die Regenbogenfahne als starkes Symbol für Vielfalt und Gleichberechtigung geprägt. 1978 entwarf der amerikanische Künstler Gilbert Baker eine ähnliche Regenbogenfahne, die heute weltweit als Zeichen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender-Personen steht.

Unsere Friedensfahne wird als Edition im Rahmen der Ausstellung „Modell Neutralität“ im Aargauer Kunsthaus präsentiert. Die Ausstellung hinterfragt die Bedeutung von Neutralität - sowohl im politischen als auch im kulturellen Kontext. Sie zeigt, dass Neutralität nicht nur die Abwesenheit von Parteinahme bedeutet, sondern auch eine bewusste Haltung des Dialogs und der Verständigung sein kann. Die Friedensfahne fügt sich in diese Thematik ein, indem sie eine Verbindung zwischen verschiedenen friedensstiftenden Symbolen herstellt und zum Nachdenken über Einheit in einer polarisierten Welt anregt.

Die Fahne ist gestickt und wird vom Aargauer Kunsthaus als signierte und nummerierte Edition angeboten. Dank einer Imprägnierung kann sie sowohl drinnen als auch draussen verwendet werden. Jede Fahne ist in einer Metallbox verpackt und wird von einer Originalkarte der Installation „Menschen, liebet einander“ (2010) begleitet.
Die Karte erinnert an den Pazifisten Max Daetwyler (1886-1976), der sein Leben dem Weltfrieden und der Abrüstung widmete. Auf seinen Reisen zu den Machtzentren und Krisenherden der Welt setzte er sich unermüdlich für den Frieden ein - oft unter grossen persönlichen Opfern. 1934 plante er, in Deutschland Karten mit der Aufschrift „Menschen, liebet einander“ zu drucken und auf der Strasse zu verteilen. Die Gestapo verhinderte jedoch die Verteilung, und die Karten wurden nie gedruckt. Im Jahr 2010 haben wir Daetwylers Idee aufgegriffen und 5000 Karten in seinem Sinne drucken lassen - als Erinnerung an seinen unermüdlichen Einsatz für den Frieden und als Mahnung, wie wichtig das aktive Bemühen um Frieden ist - gerade angesichts der aktuellen geopolitischen Lage.