HUBER.HUBER

Copyright 2019/20
huber.huber and the authors

double trouble \ double grins \ is it so with \ twin
Lothringer13 Halle, Lothringer Str. 13, 81667 München
www.lothringer13.com

02. Juli – 22. September 2019

Vernissage am 30. Juni / 18 Uhr

Roger Ballen / Joseph Beuys / Jorge Méndez Blake / Alighiero (e) Boetti / Claude Cahun & Marcel Moore / Wanda Perrone Capano / Martin Creed / Jun Fujiyasu / Rita Hensen / Huber.Huber / Gerry Johansson / Fie Norsker / Timm Rautert / Gregor Schneider / Linn Schröder / Asbjørn Skou / Neal Slevin / Janos Stekovics / Kristina Stoltz / Will Viney / Gillian Wearing / et al.

Lothringer 13

Lothringer13 Halle is an institution for international, contemporary art, funded by the city of Munich. In changing group exhibitions about social topics and discourses, works by emerging as well as established artists are brought into a dialogue and elaborated in a dense framework programme.
Lothringer13 Halle

Die Lothringer13 Halle ist eine Kunsthalle der Stadt München für internationale Gegenwartskunst.
Als unkommerzielle und städtische Einrichtung mit freiem Eintritt, richtet sich die Institution als Angebot an Münchner und hergereiste Besucher, um die gesellschaftliche Relevanz von aktueller Kunst einem großen Publikum zu vermitteln. In wechselnden Gruppenausstellungen zu gesellschaftlichen Themen und Diskursen, werden Werke von jungen und bereits etablierten Künstler in einen Dialog gesetzt und in einem abwechslungsreichem

Exhibition / Ausstellung

One zodiac sign, two individuals, multiple mirroring and many myths:
although under two percent of all births result in twin siblings,
there are countless pictures, ideas, and stories about twin existence and twinning.

The theme of this group exhibition is twins and “twinning”. Presenting works that reflect on individuality, about people in close coexistence, which not only creates them but also some understanding of what it means to be humans, about interconnectedness and projections. Twins represent the most obvious examples, but others who shape their lives in a special symbiosis are under the microscope as well.

The exhibition is dedicated to the fascination of the individual as a multiple
and how that manifests itself in content shaping the idea. Quite often in art and society you find, imaginative and inaccurate images and depictions of twins, very rarely twins that are ‘normal’ and never two distinct individuals. There’s a fusion of the identical and identity. From the endless resources we have selected works from a wide range of perspectives and media that represent more than a double gaze on doubles. Artworks from more than half a century. Intertwining myths, science, and arts.

we should not forget about the human craving for being loved, understood and close with someone, and how we could grow in and by a twinning world. The fascination may come from deeper longings for community, to be understood and not be alone.

Curated by Lene Harbo Pedersen in dialogue with Jörg Koopmann.

Ein Sternzeichen, zwei Individuen, mehrfache Spiegelungen und viele Mythen: obwohl weniger als zwei Prozent aller Geburten Zwillingsgeschwister hervorbringen, gibt es unzählige Bilder, Vorstellungen und Erzählungen über die Existenz von Zwillingen.
Präsentiert werden Arbeiten von und über Zwillinge mit Blick auf Zwillingsbildung bzw. -bindung („twinning“). Projekte die über Individualität reflektieren und über Menschen, deren Leben von enger Koexistenz geformt ist. Zwillinge sind die offensichtlichsten Beispiele für ein Nebeneinander oder Miteinander, aber auch Menschen die ihr Leben in einer speziellen Symbiose gestalten, rücken in den Fokus.
Die Ausstellung widmet sich der Faszination an dem Individuum als Vervielfachung und wie sich das in Bildern manifestiert, die die Vorstellungen formen. Oft findet man fantasiereiche, aber ungenaue Darstellungen, sehr selten Zwillinge die „normal“ sind und eigentlich niemals eine Einzelperson. Leicht verschmelzen oder verdrehen sich die Begriffe Identisch und Identität. Aus den vielfältigen Ressourcen hat die Kuratorin (selbst ein Zwilling) Werke ausgewählt, die mehr als einen doppelten Blick auf diese Paarungen zeigen. Es zeigt sich eine breite Palette von Perspektiven und Medien der Repräsentation mit Kunstwerke aus mehr als einem halben Jahrhundert.
In all den Verflechtungen von Mythen, Wissenschaft und Kunst sollte die Sehnsucht, geliebt, verstanden und jemandem nahe zu sein stets erkennbar sein und andeuten, wie wir in und durch eine Zwillingsentwicklung wachsen können. Die Faszination entstammt nicht zuletzt unseren tieferen Hoffnungen nach Gemeinschaft, verstanden zu werden und nicht allein zu sein.

Kuratiert von Lene Harbo Pedersen in Dialog mit Jörg Koopmann.

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