HUBER.HUBER

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NEWS

laufend / ongoing______________________________________________

**** Neue Kollektion - Die Sammlung wächst
Kunstmuseum Thurgau, Kartause Ittingen, 8532 Warth

19. Januar 2018 – 22. April 2018

Seit 1942 sammelt der Kanton Thurgau Kunst. Was erworben wird, bestimmt heute eine Ankaufskommission, die sich aus Katharina Ammann, Alex Hanimann und Hansjörg Höhener zusammensetzt. In den Neuankäufen der letzten Jahre, die die Ausstellung „Neue Kollektion – Die Sammlung wächst“ zeigen, spiegelt sich die ganze Vielfalt der Thurgauer Kunstszene.

vorschau/upcoming ________________________________________________

*** PAPER POSITIONS BERLIN 2018
www.paperpositions.com

26 – 29 april 2018

After the great success of paper positions in May 2016 at Bikini Berlin the curated exhibition was expanded in 2017 to an independent new art fair for Berlin.

During Berlin Gallery Weekend 2018, paper positions berlin invites 46 international galleries to present their most significant artistic positions of contemporary and modern art with a focus on drawings and paper works. Drawings, collages, paper cuttings, text works, photography, art books and objects will be shown. The art fair will be held in an open exhibition format without separated booths.

SOLO BOOTHS
huber.huber by Gallery Isabelle Lesmeister, Regensburg D

location
deutsche telekom hauptstadtrepräsentanz
jägerstrasse 42-44 / corner oberwallstrasse
10117 berlin

**** Selbstoptimierung - genug ist nicht genug
Vögele Kultur Zentrum, Gwattstrasse 14, 8808 Pfäffikon SZ

27. Mai bis 30. September 2018

Ist gut nicht gut genug? Warum fordern wir so viel von uns?

Leisten Sie genug? Verbringen Sie Ihre Freizeit sinnvoll? Fordern Sie Ihren Geist ausreichend? Sind Sie körperlich richtig fit?

In der aktuellen Selbstoptimierungskultur haben sich die Lebensbereiche vervielfacht, in denen wir den Anspruch erheben, ein Optimum erreichen zu müssen. Längst geht es nicht mehr nur darum, die Bauchmuskeln zu stärken. Wir wollen auch die Arbeitsproduktivität, die Partnerwahl, die Freizeiterlebnisse und die geistige Flexibilität optimieren.

Selbstoptimierung bedeutet, Merkmale der eigenen Person zu verbessern. Die Fähigkeit, an sich selbst zu arbeiten und sich dadurch zu entwickeln, zeichnet den Menschen aus und allein das Streben nach einem Ziel kann uns bereits in ein Hoch versetzen. Doch nicht immer finden wir das richtige Mass. Die Ansprüche an uns selbst werden oftmals unrealistisch hoch und die Wünsche derart mannigfach, dass sie auch die cleverste Smartphone-App nicht mehr unter einen Hut bringt. Der menschliche Antrieb nach persönlicher Entwicklung kann in Unzufriedenheit, Stress und Erschöpfung münden. Selbstoptimierung wird dann zum Lauf im Hamsterrad.

Anhand von Gegenwartskunst, medialen Exponaten, wissenschaftlichen Beiträgen und Alltagskultur geht die Ausstellung zur Selbstoptimierung unter anderem folgenden Fragen nach:

Hat uns der Ruf nach «höher, schneller, weiter» im Griff?Ist die Freizeit die Arbeit von heute?Bietet uns der eigene Körper grenzenlose Möglichkeiten?Welche Chancen haben unsere Kinder?Was genau motiviert uns zur Selbstoptimierung?

Und wohl als Kerngedanke der Ausstellung gilt: Ist in einer Zeit, in der alles möglich scheint, gut nicht auch mal gut genug?

Die Ausstellung zeigt Werke folgender Kunstschaffender: Muriel Baumgartner, Blunt x Skensved, Jacob Dahlgren, Natan Dvir, Ed Fornieles, Agi Haines, Neil Harbisson, Sarah Hepp, Huber.Huber, Evija Laivina, Silvio Lorusso, Stefan Panhans, Anne-Julie Raccoursier, Hans Thomann, Alexandra Uehlinger

Kuratorium: Vögele Kultur Zentrum, Simone Kobler; Dr. André Utzinger

PROJECTS___________________________________________________________

**** Saiten Magazin "Blickwinkel"

huber.huber und die Schöpfungsgeschichte

Für Saiten haben huber.huber zu ihrer Arbeit Sechstagewerk (es war finster auf der Tiefe) 2014 bis 2016 aus der biblischen Schöpfungsgeschichte Genesis, 1. Buch Mose (Luther Übersetzung), Textpassagen hinzugefügt. Losgelöst und im neuen Zusammenhang mit den einzelnen Collagen ergeben sich neue Blickwinkel und Geschichten.

Seit 2005 arbeiten die Zwillinge Reto undMarkus Huber, geboren 1975 in Münsterlingen, als Künstlerduo huber.huber zusammen. Ihre Collagen, Zeichnungen, Objekte und Installationen setzen sich konsequent mit der ambivalenten Beziehung zwischen Kultur und Natur auseinander, wobei hinter poetischen Bildern Abgründe des Menschen und seiner Beziehung zur Natur sichtbar werden. Charakteristisch für ihr vielschichtiges Werk ist die Verbindung von poetischer Leichtigkeit mit einem Sinn für Ironie, Skurrilität und unterschwellig Bedrohliches.

Sechstagewerk (es war finster auf der Tiefe) sind dreiteilige Collagen, in denen die einzelnen, aus Büchern und Magazinen stammenden Bildelemente zu klassisch nebeneinander oder übereinander liegenden Triptychen zusammengestellt sind. Natur und Technik, Pflanzen, Tiere und Menschen mit ihren vermeintlichen zivilisatorischen Errungenschaften stehen sich in anspielungsreichen, subversiven
Collagierungen gegenüber. Die Auslegung der Bibelstelle zur Schöpfung der Welt in sechs Tagen (1. Buch Mose), in der Gott die Menschen auffordert, sich die Erde untertan zu machen und über Tier- und Pflanzenwelt zu herrschen, wird in dem Gegenüber von Natur und Künstlichkeit, aber auch Überzüchtung und Verwüstung anschaulich gemacht.

https://www.saiten.ch/

**** Die beiden Aussenprojekte INKREIS (2012) und FINDLING VANITY NO. 1 (2010) sind bis auf weiteres zu sehen:

INKREIS (Leihgabe Stadt Chur): Fontanapark Chur
http://www.art-public.ch/fontanapark.html

FINDLING VANITY NO. 1 (Leihgabe Froh Ussicht): Froh Ussicht, Samstagern
http://www.frohussicht.ch/

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EDUCATIONAL: A WIE ATELIER

Angebot der Bildungsdirektion des Kantons Zürich

Link

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Museo Cantonale d'Arte, Lugano

huber.huber (Markus Huber, Reto Huber)
From the series Leichter als 21 Gramm, 2008:

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